Geschrieben nach echten B2B-Konfigurator-Projekten, nicht nach Store-Beschreibungen

6 Punkte für einen B2B-Konfigurator ohne Varianten-Chaos

Der Leitfaden für Shopware-Konfiguratoren mit Preislogik, Abhängigkeiten, Stücklisten, Wiederbestellung und ERP-Übergabe. Mit Fallen aus echten Projekten.

Die Fehler, die vor dem ersten Sprint passieren

  • Die Variantenfrage wird vor dem Kickoff nie gerechnet

    Ob Standard-Varianten tragen oder explodieren, lässt sich vorab mit einer Multiplikation klären. In den meisten Lastenheften steht stattdessen nur: als Varianten abbilden.

  • Das Regelwerk hat im Konzept keinen Ort

    Wer Abhängigkeiten und Ausschlüsse später pflegen soll, steht in keinem Briefing. Also entscheidet der erste Entwickler, und die Regeln landen im Frontend-Code.

  • Die Preislogik ist im Lastenheft ein einziger Satz

    Der Preis ergibt sich aus den Optionen, mehr steht da selten. Wie Staffeln, Zuschläge und ERP-Konditionen zusammenspielen, wird dann unter Zeitdruck im Sprint entschieden.

  • Wiederbestellung fehlt im Scope

    Geplant wird der Weg bis zur ersten Bestellung. Dass B2B-Kunden dieselbe Konfiguration nächsten Monat wieder brauchen, taucht in keinem Anforderungsdokument auf.

  • Die ERP-Übergabe gilt als Detail für später

    Im Angebot steht „Schnittstelle vorhanden“. Ob das ERP Stücklisten, Konfigurations-IDs oder Freitext erwartet, prüft vor dem Projektstart niemand.

Was in der PDF steht

  • Wann Standard-Varianten reichen, wann nicht

    Entscheidungs-Matrix für die Modellierungs-Frage. Mit konkretem Beispiel aus einem B2B-Projekt.

  • Pflichtlogik, Abhängigkeiten, Ausschlüsse sauber modellieren

    Wie Regelwerke in einem zentralen Modell leben, das Frontend, Backoffice und ERP gleichermaßen versteht.

  • Preise reproduzierbar ableiten

    Wie der Preis im Warenkorb identisch zum Auftrag im ERP wird. Mit oder ohne Stücklisten-Ableitung.

  • Konfigurationen wiederbestellbar machen

    Was Sie speichern müssen, damit der Kunde nicht erneut klickt. Plus die Frage, ob Sie historische oder aktuelle Preise nehmen.

Auszug aus den 6 Punkten

Vier der 6 Punkte als Vorgeschmack. Die anderen zwei plus die Wiederbestell-Logik stehen in der PDF.

  1. 1

    Variantengrenze erkennen

    Unter 30 unabhängigen Kombinationen reichen Shopware-Varianten. Darüber oder bei Abhängigkeiten lohnt ein eigener Konfigurator. Eine klare Zahl als Entscheidungsgrundlage.

  2. 2

    Regelwerk als deklarative Daten

    Pflichtfelder, Abhängigkeiten und Ausschlüsse leben in einer Datenstruktur, die das Backoffice pflegt. Eine Regel, überall gleich angewendet, im Frontend, im Editor und beim Submit.

  3. 3

    Preisableitung über stabile Funktion

    Preis wird serverseitig deterministisch berechnet, Frontend zeigt nur das Ergebnis. Damit ist der Preis im Warenkorb identisch zum Preis im Auftrag.

  4. 4

    Konfiguration als wiederbestellbares Objekt

    Jede Konfiguration ist ein eigenes Objekt mit ID, Version und Regel-Snapshot. Der Kunde bestellt sie wieder, optional mit Preis-Update.

Wie wir arbeiten

  • B2B

    Fokus auf kleine und mittelständische B2B-Unternehmen, Standort Singen am Hohentwiel

  • Custom

    Konfiguratoren als individuelle Plugins, update-fähig

  • ERP

    Direkte Übergabe an gängige Legacy- und moderne ERPs

Vorschau: B2B-Produktkonfigurator in Shopware, 6 Punkte

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  • 6 Punkte für Konfiguratoren ohne Varianten-Chaos
  • Regelwerk als deklarative Daten, einmal definiert
  • Preise reproduzierbar zwischen Shop und ERP
  • Wiederbestellbare Konfigurationen als Conversion-Hebel

Häufige Fragen zum Konfigurator

  • Reichen die Shopware-Standard-Varianten oder brauchen wir Custom?

    Die Kurzfassung: Bei unabhängigen Optionen und überschaubaren Kombinationen reichen Varianten, bei Abhängigkeiten oder Stücklisten nicht. Die Entscheidungs-Matrix mit der konkreten Grenze steht in der PDF, den Custom-Weg beschreibt unsere Service-Seite.

    Shopware Produktkonfigurator entwickeln lassen
  • Wo gehört das Regelwerk hin?

    In eine zentrale Datenstruktur, die der Backoffice-User pflegen kann. Wir bauen das häufig als JSON-Schema mit UI-Editor im Admin. Vorteil: Frontend, Backoffice und Auftrags-Validierung greifen auf dieselbe Quelle. Damit gibt es keine zwei Wahrheiten.

  • Wie geht ein konfiguriertes Produkt ans ERP weiter?

    Über Stücklisten oder eindeutige Konfigurations-IDs. Freitext-Beschreibungen kann das ERP nicht zuverlässig verarbeiten. Details zur ERP-Übergabe beschreiben wir auf einer eigenen Seite.

  • Was kostet ein Konfigurator typischerweise?

    Zwei bis sechs Sprints, je nach Regelwerk-Komplexität und ERP-Integration. Wir nennen eine konkrete Range nach 30 Minuten Erstgespräch, wenn wir wissen, wie viele Optionen, welche Abhängigkeiten und welche Preislogik im Spiel sind.

  • Geht das auch ohne eigenes Plugin?

    Externe SaaS-Konfiguratoren mit Iframe-Einbettung sind möglich, die Übergabe in den Shopware-Warenkorb bleibt dabei aber die Schwachstelle. Warum wir meist zum Plugin raten, steht auf der Service-Seite.

    Shopware Produktkonfigurator entwickeln lassen

Wer diesen Leitfaden geschrieben hat

Stackrail GmbH ist Shopware Partner mit Sitz in Singen am Hohentwiel. Wir bauen Produktkonfiguratoren für kleine und mittelständische B2B-Unternehmen im DACH-Raum, haben und warten eigene Plugins im Shopware-Marktplatz und schreiben offen über das, was wir in echten Projekten gelernt haben. Auch über die Varianten-Explosion, die wir einmal beim Kunden gesehen haben.

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Raphael Schnick

Raphael Schnick

Geschäftsführer & Softwareentwickler

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