Aus echten Konfigurator-Projekten, nicht aus Shopware-Demos

Dein Konfigurator soll Angebote verkaufen. Nicht Varianten sprengen

6 Punkte für B2B-Produktkonfiguratoren ohne Varianten-Chaos. Mit den Fallen, die wir in echten Projekten gesehen haben.

Warum Konfiguratoren in der Praxis teuer werden

  • Jede Option landet als Shopware-Variante

    Was als saubere Modellierung beginnt, wird zur Variantenexplosion. Aus drei Optionen mit je vier Werten werden 64 Artikel, die niemand mehr pflegen will.

  • Abhängigkeiten zwischen Optionen leben im JavaScript

    Option B ist nur erlaubt, wenn Option A einen bestimmten Wert hat. Wer das im Frontend-Code löst, baut die Regel im Backoffice ein zweites Mal, weil der Vertrieb auch Konfigurationen anlegen will.

  • Preise werden zur Laufzeit zusammengerechnet, aber nicht reproduzierbar

    Der Kunde hat einen Preis im Warenkorb gesehen, der Auftrag im ERP hat einen anderen. Ohne saubere Preisableitung kommt der Reklamations-Anruf.

  • Konfigurationen sind nicht wiederbestellbar

    Der Kunde hat letzten Monat etwas konfiguriert, kommt jetzt wieder und muss alles neu klicken. Größter Conversion-Verlust im B2B.

  • Niemand weiß, wer das ERP über die Konfiguration informieren soll

    Konfigurator endet im Shopware-Auftrag. Stückliste, Fertigungs-Anstoß, Material-Disposition bleiben offene Fragen.

Was in der PDF steht

  • Wann Standard-Varianten reichen, wann nicht

    Entscheidungs-Matrix für die Modellierungs-Frage. Mit konkretem Beispiel aus einem B2B-Projekt.

  • Pflichtlogik, Abhängigkeiten, Ausschlüsse sauber modellieren

    Wie Regelwerke in einem zentralen Modell leben, das Frontend, Backoffice und ERP gleichermaßen versteht.

  • Preise reproduzierbar ableiten

    Wie der Preis im Warenkorb identisch zum Auftrag im ERP wird. Mit oder ohne Stücklisten-Ableitung.

  • Konfigurationen wiederbestellbar machen

    Was du speichern musst, damit der Kunde nicht erneut klickt. Plus die Frage, ob du historische oder aktuelle Preise nimmst.

Auszug aus den 6 Punkten

Vier der 6 Punkte als Vorgeschmack. Die anderen zwei plus die Wiederbestell-Logik stehen in der PDF.

  1. Punkt 1

    Variantengrenze erkennen

    Unter 30 unabhängigen Kombinationen reichen Shopware-Varianten. Darüber oder bei Abhängigkeiten lohnt ein eigener Konfigurator. Klare Zahl, kein Glaubensbekenntnis.

  2. Punkt 2

    Regelwerk als deklarative Daten

    Pflichtfelder, Abhängigkeiten und Ausschlüsse leben in einer Datenstruktur, die das Backoffice pflegt. Eine Regel, überall gleich angewendet, im Frontend, im Editor und beim Submit.

  3. Punkt 3

    Preisableitung über stabile Funktion

    Preis wird serverseitig deterministisch berechnet, Frontend zeigt nur das Ergebnis. Damit ist der Preis im Warenkorb identisch zum Preis im Auftrag.

  4. Punkt 4

    Konfiguration als wiederbestellbares Objekt

    Jede Konfiguration ist ein eigenes Objekt mit ID, Version und Regel-Snapshot. Der Kunde bestellt sie wieder, optional mit Preis-Update. Konfiguration wird zum Asset, nicht zur Wegwerf-Eingabe.

Warum gerade wir

  • B2B

    Mittelstand-Fokus, Standort Singen am Hohentwiel

  • Custom

    Konfiguratoren als individuelle Plugins, update-fähig

  • ERP

    Direkte Übergabe an gängige Legacy- und moderne ERPs

Vorschau: B2B-Produktkonfigurator in Shopware, 6 Punkte

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  • 6 Punkte für Konfiguratoren ohne Varianten-Chaos
  • Regelwerk als deklarative Daten, einmal definiert
  • Preise reproduzierbar zwischen Shop und ERP
  • Wiederbestellbare Konfigurationen als Conversion-Hebel

Häufige Fragen zum Konfigurator

  • Reichen die Shopware-Standard-Varianten oder brauchen wir Custom?

    Solange Optionen unabhängig kombinierbar sind und es weniger als 30 Kombinationen gibt, reichen Varianten. Bei abhängigen Regeln, Stücklisten oder mehr Kombinationen wird Custom günstiger. Die genaue Grenze findest du mit der Matrix in der PDF.

  • Wo gehört das Regelwerk hin?

    In eine zentrale Datenstruktur, die der Backoffice-User pflegen kann. Wir bauen das häufig als JSON-Schema mit UI-Editor im Admin. Vorteil: Frontend, Backoffice und Auftrags-Validierung greifen auf dieselbe Quelle. Damit gibt es keine zwei Wahrheiten.

  • Wie geht ein konfiguriertes Produkt ans ERP weiter?

    Das ist das Folge-Thema, der in einer eigenen Landing Page beschrieben wird. Die Kurz-Antwort: über Stücklisten oder eindeutige Konfigurations-IDs, nie über Freitext-Beschreibungen. Details liefern wir in einer separaten PDF zur ERP-Übergabe.

  • Was kostet ein Konfigurator typischerweise?

    Zwei bis sechs Sprints, je nach Regelwerk-Komplexität und ERP-Integration. Wir nennen eine konkrete Range nach 30 Minuten Erstgespräch, wenn wir wissen, wie viele Optionen, welche Abhängigkeiten und welche Preislogik im Spiel sind.

  • Geht das auch ohne eigenes Plugin?

    Reine Konfiguratoren als externe SaaS-Lösung mit Iframe-Einbettung sind möglich, aber selten ideal. Die Brücke zwischen Konfigurator-Output und Shopware-Warenkorb wird dann zur Sollbruchstelle. Wir bauen das lieber als Plugin, damit der Konfigurator nativ Teil des Bestellpfads ist.

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Raphael Schnick

Raphael Schnick

Geschäftsführer & Softwareentwickler

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Wer steckt dahinter?

Stackrail GmbH ist Shopware Partner mit Sitz in Singen am Hohentwiel. Wir bauen Produktkonfiguratoren für den B2B-Mittelstand in DACH, pflegen eigene Plugins im Shopware Store und schreiben offen über das, was wir in echten Projekten gelernt haben. Auch über die Varianten-Explosion, die wir einmal beim Kunden gesehen haben.