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Shopware ERP-Anbindung, die Bestände, Preise und Aufträge im Griff behält

Für B2B-Shops, bei denen Shopware nicht isoliert laufen darf: Bestände, Preise und Aufträge fließen automatisch zwischen Shop und Warenwirtschaft. Dein Team korrigiert nichts mehr von Hand und sieht sofort, wenn ein Datenfluss hängt.

Fünf Momente, die jeder ohne saubere ERP-Anbindung kennt

So sieht der Alltag aus, wenn Shop und Warenwirtschaft nicht sauber verbunden sind.

  • Der Shop sagt lieferbar, das Lager ist leer

    Montagmorgen im Service: drei Anrufe zu Artikeln, die online bestellbar aussehen. Die Reservierungen aus dem ERP sind seit Freitag nicht im Shop angekommen.

  • Der Warenkorb zeigt einen anderen Preis als der Auftrag

    Dein Kunde bestellt zum Staffelpreis, die Auftragsbestätigung rechnet anders. Der Vertrieb erklärt, die Buchhaltung korrigiert, der Kunde zweifelt.

  • Ein Auftrag ist plötzlich zweimal im ERP

    Die Übertragung hing, jemand hat auf Wiederholen geklickt. Jetzt sucht das Lager zwei Lieferscheine für eine Bestellung.

  • Der CSV-Import läuft seit Jahren auf Zuruf

    Eine Person im Team weiß, wie der Export aus der Warenwirtschaft funktioniert. Wenn sie im Urlaub ist, wartet der Shop.

  • Den hängenden Datenfluss meldet zuerst der Kunde

    Kein Alarm, kein Log, das jemand liest. Du erfährst von der Störung, wenn die Buchhaltung Belege sucht oder ein Kunde anruft.

Was eine belastbare ERP- und Warenwirtschaft-Anbindung braucht

  • Klare Datenhoheit pro Objekt

    Artikel, Bestände, Preise, Kunden, Bestellungen und Belege haben genau eine führende Quelle. Dein Team pflegt nichts doppelt und diskutiert nicht, welcher Wert stimmt.

  • Idempotente Übertragung

    Aufträge, Kundendaten und Belege lassen sich erneut senden, ohne Dubletten oder Seiteneffekte. Ein Retry ist Routine, kein Risiko.

  • Fehler sichtbar und reparierbar

    Fehlende Pflichtfelder, Downzeiten oder abgelehnte Importe tauchen in einer Fehlerliste auf, bevor Kunden anrufen. Dein Team verarbeitet gezielt nach, statt im Log zu raten.

  • Passendes Integrationsformat

    REST, GraphQL, SOAP, CSV, SFTP oder Middleware. Wir wählen nach ERP-Realität, nicht nach Architektur-Geschmack.

Vom Datenfluss zur ERP-Anbindung

  1. Schritt 1

    Datenobjekte und Richtung klären

    Wir trennen Bestände, Preise, Kunden, Aufträge, Belege und Produktdaten statt alles als eine Schnittstelle zu behandeln.

  2. Schritt 2

    Fehlerfälle und Taktung planen

    Echtzeit, Batch, Retry, Queue, Monitoring und manuelle Reparatur werden vor der Umsetzung entschieden.

  3. Schritt 3

    Mit echten ERP-Daten testen

    Wir testen Sonderpreise, Kundengruppen, Teillieferungen, Stornos und fehlerhafte Datensätze im Staging.

  4. Schritt 4

    Livegang mit Monitoring

    Nach dem Go-live bleiben Logs, Alerts und Wiederholmechanismen sichtbar, damit Betrieb nicht von Bauchgefühl abhängt.

Auftragsabwicklung: von der Bestellung bis zur Rechnung

Die Auftragsabwicklung zwischen Shopware und ERP ist der Datenfluss mit den meisten Sonderfällen. So bauen wir ihn, damit niemand mehr Aufträge abtippt.

  • Bestellungen landen automatisch im ERP

    Jede Shopware-Bestellung wird mit stabiler externer ID übertragen: Positionen, Konditionen, Liefer- und Rechnungsadresse. Ein Retry aktualisiert, statt zu duplizieren.

  • Status fließt zurück in den Shop

    In Bearbeitung, teilgeliefert, versendet mit Tracking: Dein Kunde sieht den Stand im Konto, statt im Service anzurufen.

  • Belege ohne Umweg

    Rechnungen und Lieferscheine entstehen im ERP und erreichen den Kunden über Shop-Konto oder Mail. Die Buchhaltung sucht nichts mehr zusammen.

  • Storno und Retoure mitgedacht

    Abbrüche, Teilstornos und Rücksendungen laufen als eigene Fälle durch die Schnittstelle, nicht als handschriftliche Notiz neben dem Prozess.

Typische Systeme und Datenflüsse

  • ERP

    SAP B1, Business Central, Odoo, Custom

  • WaWi

    Sage, SelectLine, Lexware, CSB

  • B2B

    Kundengruppen und Preise

  • Jobs

    Queues, Retry, Monitoring

Shopware ERP-Anbindung prüfen lassen

Sag uns, welches ERP oder welche Warenwirtschaft angebunden werden soll. Wir geben dir eine erste technische Einschätzung.

Häufige Fragen zur Shopware ERP-Anbindung

  • Welche ERP-Systeme bindet ihr an Shopware an?

    Wir legen uns nicht auf eine Systemliste fest, sondern arbeiten entlang des Zugriffswegs: REST- oder SOAP-API, Datenbank oder Dateiaustausch per CSV/SFTP. Damit lässt sich von SAP Business One über Sage bis zur individuellen Warenwirtschaft fast alles anbinden. Nach einem Blick in Doku und Datenmodell sagen wir dir, ob wir der richtige Partner dafür sind.

  • Ist eine Warenwirtschaft dasselbe wie ein ERP?

    Für die Anbindung praktisch ja. Ob ihr Sage, SelectLine, Lexware, CSB oder ein großes ERP nutzt: Es geht immer darum, Artikel, Bestände, Preise und Aufträge zwischen zwei Systemen synchron zu halten. Der Unterschied liegt im Zugriffsweg, nicht im Prinzip.

  • Bindet ihr auch SAP Business One oder Odoo an?

    Ja. SAP Business One bringt mit Service Layer und DI-API definierte Zugänge mit, Odoo eine offene XML-RPC- und JSON-RPC-API. Wir prüfen vorab, welche Felder eure Prozesse wirklich brauchen und ob der Standardzugang reicht oder ein eigener Konnektor nötig ist.

  • Bindet ihr auch Warenwirtschaften wie Oscware, SelectLine oder Alphaplan an?

    Das Prinzip ist dasselbe wie bei den großen ERPs: Entscheidend ist der Zugriffsweg. Oscware, SelectLine, Alphaplan, Fastbill oder Xentral bringen je nach Version API-, Datenbank- oder Dateischnittstellen mit. Wir schauen in die Doku eures Systems und sagen dir vorab, welcher Weg trägt und wo Grenzen liegen.

  • Brauchen wir Middleware?

    Manchmal ja, oft nein. Middleware lohnt sich, wenn mehrere Systeme, Transformationen oder Monitoring zentral laufen sollen. Für klare Punkt-zu-Punkt-Flüsse bauen wir lieber weniger bewegliche Teile.

  • Kann die Anbindung auch mit CSV oder SFTP laufen?

    Ja. Viele B2B-ERPs arbeiten so. Wichtig ist dann, Dateinamen, Status, Fehlerlisten, Wiederholbarkeit und Monitoring sauber zu bauen.

  • Wie verhindert ihr doppelte Aufträge?

    Mit stabilen externen IDs, idempotenten Imports, Statusfeldern und kontrollierten Retries. Eine Wiederholung muss denselben Auftrag aktualisieren oder sauber abbrechen, nicht einen zweiten Auftrag erzeugen.

  • Was kostet eine Shopware ERP-Anbindung?

    Das hängt an Zahl und Komplexität der Datenflüsse. Ein einzelner Fluss wie Bestände ist ein anderer Aufwand als Preise, Kunden, Aufträge und Belege zusammen. Wir rechnen nach Aufwand ab und nennen nach dem Erstgespräch eine konkrete Range statt einer Zahl, die am Ende nicht stimmt.

ERP-Schnittstelle besprechen

30 Minuten. Wir prüfen Datenhoheit, Taktung und Fehlerfälle. Danach weißt du, wie ein realistischer erster Integrationsschritt aussieht und in welchem Rahmen er liegt.

Raphael Schnick

Raphael Schnick

Geschäftsführer & Softwareentwickler

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