Aus echten Multi-Channel-Setups, nicht aus Preis-Lehrbüchern
Deine Preise sind nicht falsch. Sie hängen vom Kontext ab
7 Punkte für Multi-Channel-Preise in Shopware. Aus echten DACH-Setups mit EK, VK, Kundengruppen und ERP-Anbindung.
Warum Preise im Multi-Channel-B2B chaotisch werden
Ein Produktpreis für alle, plus zehn Sonderregeln
Anfangs reicht der Standardpreis. Dann kommt der erste B2B-Kunde mit Rabatt. Dann der zweite Markt. Nach drei Quartalen lebt die Preislogik in If-Verzweigungen, die niemand mehr versteht.
EK und VK liegen in unterschiedlichen Systemen
ERP kennt EK, Shopware kennt VK. Wer im Shop einen EK-Preis braucht, etwa für interne Beschaffung, baut eine Brücke, die häufig falsch synchronisiert.
DACH-Logik kollidiert mit Kundengruppen
Eine CH-Bestellung hat andere Regeln als eine DE-Bestellung. Plus die Kundengruppe darüber. Plus die Account-Manager-Zuordnung. Ergebnis ist eine Regel-Sandwich, die im Code lebt.
GLN-Codes lösen Preise aus, niemand hat es dokumentiert
B2B-Kunden mit GLN sehen bestimmte Preise. Die Logik dafür ist in einem Plugin von vor zwei Jahren. Der ursprüngliche Entwickler ist nicht mehr im Unternehmen.
Preis im Warenkorb stimmt nicht mit dem im Auftrag
Der Kunde sieht im Shop einen Preis, im Auftragsbestätigungs-PDF einen anderen, im ERP einen dritten. Diskussionen mit dem Vertrieb folgen.
Was in der PDF steht
EK und VK sauber pro Sales-Channel
Welche Preisbasis welcher Channel braucht und wie du die Trennung im Datenmodell verankerst.
DACH-Logik ohne Sonderfall-Wildwuchs
Wie DE-, AT-, CH-Regeln in einer einheitlichen Struktur leben, ohne sich gegenseitig zu überschreiben.
Preisquelle entscheiden
ERP, Shop oder Zwischenlogik. Welche Kombination welchen Use-Case bedient und welche Synchronisations-Aufwände jede hat.
Test-Matrix vor Preis-Freigabe
Welche Konstellationen vor dem Freigeben eines neuen Preises getestet werden müssen. Damit du keine bösen Überraschungen am ersten Tag hast.
Auszug aus den 7 Punkten
Vier der 7 Punkte als Vorgeschmack. Die anderen drei plus die Test-Matrix stehen in der PDF.
Punkt 1
EK und VK trennen, aber gemeinsam pflegen
Source-of-Truth pro Channel festlegen. EK live aus dem ERP holen, nicht aus nächtlichem Sync. Damit bleibt der Einkaufspreis im Backoffice aktuell.
Punkt 2
Pro Sales-Channel eigene Preis-Pipeline
Jeder Channel hat eine eigene Pipeline aus Basispreis, Kundengruppe, Mengenstaffel und Sonderkondition. Damit bleibt DE-Logik sauber von CH-Logik getrennt.
Punkt 3
GLN und B2B-Kundendaten als Trigger
GLN-Codes aktivieren Preisregeln aus pflegbaren Tabellen, nicht aus Plugin-Code. Operations passt Rabatte an, der Entwickler bleibt raus.
Punkt 4
Preis-Berechnung serverseitig, Frontend nur Anzeige
Preis wird einmal serverseitig berechnet. Warenkorb, Auftragsbestätigung und ERP-Auftrag ziehen aus demselben Endpoint, keine Differenz zwischen den Stationen.

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- 7 Punkte für Preis-Architektur im Multi-Channel-B2B
- EK plus VK pro Sales-Channel sauber
- GLN-Codes und Kundengruppen als pflegbare Tabellen
- Test-Matrix vor jeder Preis-Freigabe
Häufige Fragen zu Multi-Channel-Preisen
Sollte die Preisquelle im ERP oder im Shop liegen?
Es hängt am Pflegeprozess. Wenn der Vertrieb die Preise im ERP pflegt, ist ERP die Quelle und Shopware der Konsument. Wenn Marketing schnell Aktionen im Shop steuern will, kann der Shop für bestimmte Preise die Quelle sein. Im B2B ist meist das ERP die Quelle, weil Kundenkonditionen dort gepflegt werden. Wir empfehlen ERP als Quelle, mit klar definierten Ausnahmen.
Wie oft soll der Preis-Sync zwischen ERP und Shopware laufen?
Statische Preise reichen ein nächtlicher Sync. Volatile Preise, etwa für Großhandel mit täglich neuen Konditionen, brauchen Live-Lookup beim Anzeigen oder zumindest einen stündlichen Sync. Den richtigen Modus entscheidet die Volatilität, nicht die Vorliebe. In der PDF gibt es eine Entscheidungs-Matrix dafür.
Wie testen wir eine Preis-Änderung vor der Freigabe?
Mit einer Test-Matrix, die mindestens Channel, Kundengruppe, Mengenstaffel und Steuerkontext abdeckt. Pro Kombination wird ein Erwartungswert dokumentiert und das System gegen den Erwartungswert getestet. Die Matrix steht in der PDF.
Was kostet eine saubere Preis-Architektur typischerweise?
Wenn die Architektur von Anfang an mitgedacht ist, fast nichts zusätzlich, weil sie Teil des Datenmodells ist. Refactoring einer bestehenden chaotischen Preislogik kostet zwei bis vier Sprints, abhängig vom Plugin-Inventar. Wir nennen konkrete Zahlen nach 30 Minuten Erstgespräch.
Geht das auch mit den Standard-Shopware-Rule-Builder?
Bis zu einem gewissen Punkt. Standard-Regeln reichen für einfache Kundengruppen-Preise, Versandkosten und Rabatte. Sobald GLN-Codes, EK-versus-VK pro Channel oder kunden-individuelle Konditionen aus dem ERP ins Spiel kommen, brauchst du eigene Plugin-Logik. Das ist kein Mangel von Shopware, sondern die Realität von B2B-Preisen.
Preis-Chaos im Setup?
30 Minuten Erstgespräch, kostenlos. Wir gehen deine Preis-Konstellation durch und sagen konkret, wo Refactoring lohnt und wo der Standard reicht.

Raphael Schnick
Geschäftsführer & Softwareentwickler
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Oder direkt per Mail anfragenWer steckt dahinter?
Stackrail GmbH ist Shopware Partner mit Sitz in Singen am Hohentwiel. Wir bauen Multi-Channel-Setups für den B2B-Mittelstand in DACH, pflegen eigene Plugins im Shopware Store und schreiben offen über das, was wir in echten Projekten gelernt haben. Auch über die Preis-Sonderregel, die niemand mehr erklären konnte.
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