Kosteneinschätzung vom offiziellen Shopware-Partner

Was Shopware 6 kostet: Lizenz, Projekt und Betrieb

Die Lizenz ist oft der kleinere Teil der Rechnung. Was ein Shopware-Shop wirklich kostet, entscheidet sich bei Migration, ERP-Anbindung, B2B-Funktionen und im laufenden Betrieb. Wir zeigen Ihnen die Lizenzmodelle, benennen die Kostentreiber und grenzen den Aufwand für Ihr Projekt im Erstgespräch ein.

Die Shopware-Lizenzmodelle im Überblick

Shopware 6 gibt es als Open-Source-Community-Edition und in kommerziellen Plänen des Herstellers. Die aktuellen Planpreise nennt Shopware auf shopware.com.

  • Community Edition

    Open Source und in der Lizenz kostenlos, solange Ihr Jahresumsatz unter rund einer Million Euro bleibt. Ab dieser Größe verlangt Shopware auch hier eine umsatzabhängige Lizenz. Projekt, Hosting und Betrieb tragen Sie in jedem Fall selbst. Für viele Shops kleiner und mittelständischer Unternehmen reicht diese Basis.

  • Rise, Evolve und Beyond

    Die kommerziellen Pläne des Herstellers. Sie enthalten Support und Zusatzfunktionen wie die B2B Components und werden als Abo abgerechnet. Ob sich das lohnt, hängt davon ab, welche dieser Funktionen Sie wirklich brauchen.

  • Cloud oder Self-hosted

    Shopware läuft in der Shopware-Cloud oder auf Ihrer eigenen Infrastruktur. Self-hosted heißt volle Kontrolle über Hosting und Daten. Betrieb und Updates gehören dann in Ihre Planung.

Was die Projektkosten wirklich treibt

Die Lizenz macht den kleineren Teil aus. Diese sechs Posten entscheiden, was Ihr Projekt am Ende kostet.

  • Migration und Datenübernahme

    Produkte, Kunden, Bestellungen und SEO-Rankings müssen sauber umziehen. Der Aufwand hängt an der Datenqualität Ihres Altsystems, nicht an der Zahl der Artikel.

  • ERP-Anbindung

    Bestände, Preise und Aufträge zwischen Shop und Warenwirtschaft zu synchronisieren ist oft der größte Einzelposten. Standardschnittstelle oder Eigenbau macht hier den Unterschied.

  • B2B-Funktionen

    Staffelpreise, Kundengruppen, Freigabeprozesse und Budgets. Manches deckt Shopware im Standard ab, manches braucht die B2B Components oder individuelle Entwicklung.

  • Individuelle Plugins

    Jede Funktion, die es im Shopware-Store nicht gibt, wird entwickelt, getestet und gepflegt. Jeder Sonderwunsch kostet doppelt: einmal im Projekt und dann bei jedem Update.

  • Hosting und Betrieb

    Server, Monitoring, Backups und Updates laufen jeden Monat weiter. Die Größenordnung hängt an Traffic, Sortiment und Verfügbarkeitsanspruch.

  • Wartung

    Shopware-Updates, Sicherheitspatches und Plugin-Kompatibilität brauchen einen festen Rhythmus. Wer Wartung aufschiebt, zahlt später mehr für das Aufholen.

Woraus sich die Gesamtkosten zusammensetzen

  • Lizenz

    Kostenlos in der Community Edition bis rund einer Million Euro Umsatz, Abo in den Herstellerplänen

  • Projekt

    Einmalig für Konzept, Umsetzung und Migration

  • Betrieb

    Monatlich für Hosting, Monitoring und Backups

  • Wartung

    Laufend für Updates und Plugin-Kompatibilität

Wann welche Variante passt

Eine Kostenübersicht taugt nur, wenn sie auch die Fälle nennt, in denen die günstigere Variante reicht.

  • Wann die Community Edition reicht

    Wenn Ihr Shop mit dem Shopware-Standard plus wenigen Erweiterungen auskommt und Ihr Umsatz unter der Lizenzgrenze von rund einer Million Euro bleibt, brauchen Sie keinen kommerziellen Plan. Das ist häufiger der Fall, als die Preisseiten vermuten lassen.

  • Wann ein kommerzieller Plan nötig ist

    Sobald Sie Funktionen wie die B2B Components brauchen, führt am Herstellerplan kein Weg vorbei. Dann rechnet sich das Abo gegen den Eigenbau, meist deutlich.

  • Wann SaaS kurzfristig günstiger ist

    Ein gemieteter Shop wie Shopify startet ohne Projektkosten. Wenn Sie klein anfangen und Ihr Sortiment unkritisch ist, kann das für die ersten Jahre die wirtschaftlichere Wahl sein. Wir sagen Ihnen das auch so.

Häufige Fragen zu den Shopware-Kosten

  • Was kostet Shopware 6 im Monat?

    Das hängt vom Lizenzmodell ab. Die Community Edition kostet in der Lizenz nichts, solange Ihr Jahresumsatz unter rund einer Million Euro liegt. Monatlich bleiben dann Hosting, Betrieb und Wartung. Ab dieser Größe führt der Weg in die kommerziellen Pläne Rise, Evolve und Beyond, deren aktuelle Preise Shopware auf shopware.com nennt. Wir schreiben sie hier bewusst nicht hin, weil der Hersteller sie ändern kann.

  • Reicht die Community Edition für unseren Shop?

    Oft ja. Wenn der Shopware-Standard plus ausgewählte Erweiterungen Ihre Anforderungen abdeckt und Ihr Jahresumsatz unter rund einer Million Euro liegt, brauchen Sie keinen kommerziellen Plan. Sobald Sie Funktionen wie die B2B Components benötigen oder Ihr Umsatz über diese Grenze wächst, wird der Herstellerplan zum Thema. Im Erstgespräch gleichen wir Ihre Anforderungen mit beiden Varianten ab.

  • Was kostet ein Shopware-Projekt bei Stackrail?

    Wir arbeiten auf T&M-Basis (Time & Material). Konkrete Zahl im Erstgespräch, sobald wir den Scope kennen. Wir wollen keine Zahl auf die Webseite schreiben, die für Ihr Projekt am Ende nicht stimmt.

  • Welche laufenden Kosten kommen nach dem Launch dazu?

    Hosting und Betrieb, Wartung mit Updates und Sicherheitspatches, gegebenenfalls das Abo eines kommerziellen Plans und kostenpflichtige Plugins aus dem Shopware-Store. Wie hoch diese Posten ausfallen, hängt an Traffic, Sortiment und der Zahl Ihrer Erweiterungen. Diese Größenordnung gehört von Anfang an in Ihre Kalkulation.

  • Lohnt sich der Wechsel von Shopify kostenseitig?

    Nicht immer. Shopify startet ohne Projektkosten, dafür zahlen Sie laufend Gebühren an die Plattform, die mit Ihrem Umsatz wachsen. Shopware kostet vorne ein Projekt und gehört Ihnen danach. Ab welchem Punkt sich das dreht, rechnen wir im Erstgespräch mit Ihren Zahlen durch.

Shopware-Partner für Ihre Kostenplanung

Stackrail GmbH ist Shopware Partner aus Singen am Hohentwiel. Wir bauen B2B-Shops, Portale, Plugins und ERP-Anbindungen für kleine und mittelständische Unternehmen. Wir haben und warten eigene Plugins im Shopware-Marktplatz und nennen Aufwände so, dass Ihre Kalkulation am Ende hält.

So grenzen Sie Ihre Kosten ein

Drei Schritte von der offenen Kostenfrage zur belastbaren Kalkulation.

  1. 1

    Erstgespräch

    30 Minuten, kostenlos. Sie beschreiben Shop, Systeme und Ziel.

  2. 2

    Scope-Analyse

    Sie bekommen die Kostentreiber Ihres Projekts mit einem realistischen Aufwandsrahmen.

  3. 3

    Entscheidung

    Sie vergleichen die Varianten und kalkulieren mit belastbaren Zahlen.

Kosten in 30 Minuten eingrenzen

30 Minuten, kostenlos. Wir hören zu, fragen technisch und grenzen den Aufwand für Ihr Projekt ein. Auch wenn die Antwort ist, dass eine günstigere Variante für Sie reicht.

Raphael Schnick

Raphael Schnick

Geschäftsführer & Softwareentwickler

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